Perspektiven

Aus Erde gebaut

8. April 2026, 19:00 Uhr

Lehmbau in Schlins: Das Büro von Lehm Ton Erde in Vorarlberg ist aus Stampflehm gebaut (Copyright: Hanno Mackowitz)
Der Künstler, Architekt, Lehmbaupionier und Unternehmer Martin Rauch (Copyright: Hanno Mackowitz)
Die Architekturwissenschaftlerin, Anthropologin und Vorsitzende des Vereins Netzwerk Lehm, Andrea Rieger-Jandl, neben ihrer selbst gebauten Lehmwand (Copyright: Wolfgang Pecker)

Martin Rauch und Andrea Rieger-Jandl sind beide beruflich auf eines spezialisiert: Lehm. Sie wissen um die Vorteile dieses Materials. Es ist ein Material, das nach einem Wunder klingt: Überall, direkt an Ort und Stelle des Bauens, verfügbar. Gesundheitsfördernd statt giftig. Ausgleichend, für Feuchtigkeit etwa.

Wer mit Lehm baut, baut ein Haus, das atmet. Und ein Haus mit Seele. Nicht umsonst wird Lehm immer wieder auch für den Bau von Kirchenräumen und Kapellen verwendet.

Wie hat sich der Lehmbau im Laufe der Zeit verändert? Warum gilt er heute mitunter als Zukunftshoffnung? Wenn Lehm doch überall so leicht verfügbar ist, warum ist der Lehmbau in Europa dann zu etwas so Exklusivem und Teurem geworden? Und wie lässt sich das ändern?

Antworten darauf in einer Sendung, gestaltet von Gerlinde Petric-Wallner.

Hinweise und Links:

Engagement für mehr Lehmbauten: 

Der Verein Netzwerk Lehm engagiert sich dafür, dass Lehm breitenwirksamer wird.
Andrea Rieger-Jandl ist die Vorsitzende des Vereins.

Bauen mit Stampflehm:

Martin Rauchs Unternehmen befindet sich in Schlins (Vorarlberg)
und heißt Lehm Ton Erde.

Mittwoch, 8. April 2026
Coss, Ludwig; Böhm, Martin
19:00
Perspektiven