Perspektiven
Sacher in der Dose?
12. Mai 2026, 19:00 Uhr
MukoPolySaccharidosen (kurz MPS) sind angeborene, langsam fortschreitende und tödlich verlaufende Stoffwechselkrankheiten. Durch einen Enzymdefekt werden bestimmte Stoffwechselprodukte, die Mukopolysaccharide, nicht abgebaut, sondern in Körperzellen gespeichert. Dieser „Stoffwechselmüll“ sammelt sich an und zerstört diese Zellen. Das führt zu starken körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen und jahrelangem, schweren Leiden. Die Symptome reichen von Skelettdeformationen über Funktionseinschränkungen von inneren Organen bis hin zu schweren Störungen der Gehirnfunktion. Manche Patienten werden blind, die meisten sind schwerhörig, fast alle sind kleinwüchsig. Die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Kinder beträgt 15 Jahre.
Stefan Hauser hat Michaela Weigl und ihre Tochter Maria Prähofer getroffen. Maria ist 32 Jahre und seit ihrem Dritten Lebensjahr von MPS betroffen und meistert ihr Leben damit vorbildhaft.
Michaela Weigl ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für MukoPolySaccharidosen.



