Spezial

Die Geschichte der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven.

4. Juni 2024, 19:00 Uhr

Beethoven, Symphonie Nr. 9, op. 125, autographe Partitur, Seite aus dem 4. Satz
(c) Musikabteilung Staatsbibliothek zu Berlin

09.05., 14.00 Uhr (DaCapo 14.05., 19.00 Uhr)
1. Teil - Komposition und Uraufführung

18.05., 14.00 Uhr (DaCapo 22.05., 20.00 Uhr)
2. Teil - Legenden und Ammenmärchen

25.05., 15.00 Uhr (DaCapo 27.05., 21.00 Uhr)
3. Teil - Kompositionsprojekte und musikalische Vorfahren

30.05., 14.00 Uhr (DaCapo 04.06., 21.00 Uhr)
4. Teil - "Irdisches und Göttliches im Menschenleben"

 

Vier Sendestunden für Beethovens Neunte von und mit Otto Biba.
Und danach wird immer noch nicht alles gesagt sein. Aber viel:

  • Über die 32 Jahre, durch die Beethoven das Projekt der adäquaten Vertonung von Auszügen aus Schillers „An die Freude“ beschäftigt hat. Warum es schließlich kein Lied, keine Ouvertüre, sondern der Schluss-Satz einer Symphonie geworden ist.
  • Über die vom Komponisten und seinen Helfern organisierte Uraufführung am 7. Mai 1824, die das bis dahin schwierigste Konzertprojekt war.
  • Über die Aufstellung der Ausführenden und andere aufführungspraktische Details, die uns heute unvorstellbar erscheinen.
  • Über die Frage, ob Beethoven damals wirklich so taub war, wie von der Nachwelt behauptet wurde.
  • Über die rund fünfzig Vertonungen von Schillers Text durch Zeitgenossen Beethovens.
  • Über andere Kompositionen aus dieser Zeit, die sich – wie Beethovens Neunte – mit dem Menschenleben beschäftigen, mit dessen Freuden und deren Widerpart, mit allen Formen und Idealen zwischenmenschlicher Bindungen, mit Gleichheit und Ungleichheit, mit Irdischem wie Überirdischem, das den Menschen bestimmt. Erstaunlich, was da aus dem Umfeld der Neunten an überwiegend vergessenen Werken zutage tritt.
  • Über die Rezeption der Neunten im Musikleben der Vergangenheit wie Gegenwart, immer als ein besonderes, außerordentliches Werk.

 

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