Klaviermusik am Abend

Nach Lust und Laune

20. Juli 2026, 21:00 Uhr

Artur Schnabel mit seiner Frau Therese Behr-Schnabel in ihrem Musikzimmer in Berlin um 1928 © Schnabel Music Foundation

Artur Schnabel war ein Freigeist, der weder etwas von steifen Vor- noch Fingersätzen hielt. Die bei Leschetitzky antrainierte Körperhaltung wich bald einer, die ihm größtmögliche Freiheiten ließ, seinen Klangvorstellungen nachzukommen.

So wenig Schnabel als Pianist Anhänger strenger Konventionen war, so wenig war er es was seine Ansichten betraf. In Interviews oder Gesprächen pflegte er freimütig seine Meinung kundzutun. Sein Spruch über "das" Publikum wurde zu einem geflügelten Bonmot, aber auch seine Aussagen über "den" Geschmack "der" Leute bietet Unterhaltungswert.

Erfahren Sie mehr dazu in kurzen Beiträgen in der 7-, 10- und 17-Uhr-Stunde sowie in der Klaviermusik am Abend, gelesen von Alexandra Stockert und Christoph Wellner.

Am 20. Juli stehen folgende Interpretationen Schnabels auf dem Programm:

  • Beethovens "Waldstein"-Sonate (25. April 1934)
  • Joseph Lanners "Altwiener Walzer" (Welte Mignon, 1905)
  • Bachs Italienisches Konzert BWV 971 (11. November 1938)
  • Schuberts Impromptu Nr. 4 f-Moll D 935 (12. und 13. Juni 1950)

Mehr über Artur Schnabel im magazin KLASSIK No. 41, S. 36 f.

 

Internet-Tipp

Schnabel Music Foundation

© Monika Jaroš