Klaviermusik am Abend
Mit Geduld und Heiterkeit
10. August 2026, 22:00 Uhr
Interpretationen gibt es mindestens soviele wie Musikerinnen und Musiker und viele davon adaptieren ihre Interpretationen ein Leben lang immer wieder aufs Neue. So auch Schnabel. Er nahm Meisterwerke als Ansporn und studierte, wann immer es ging, Originalpartituren oder gar Autographe. Bereits als Junge hatte er Zugang zu wertvollen Handschriften dank seines Theorielehrers Eusebius Mandyczewski, seines Zeichens Archivar der Gesellschaft der Musikfreunde von 1887 bis 1929. Später gab Schnabel selbst Notenausgaben heraus, darunter eine sämtlicher Beethoven-Klaviersonaten - eine Ausgabe, die nach wie vor hohes Ansehen genießt.
Was Schnabel über Pedalvorschriften bei Beethoven zu sagen hatte und welchen Rat er seinen Schülerinnen und Schülern für ihr Notenstudium ans Herz legte erfahren Sie am 10. August in Kurzbeiträgen in der 7-, 10- und 17-Uhr-Stunde sowie in der "Klaviermusik am Abend", gelesen von Alexandra Stockert und Christoph Wellner.
Schnabel-Interpretationen in der "Klaviermusik am Abend" vom 10. August:
- Beethoven: Mondschein-Sonate (23. April 1934)
- Chopin: Etüde, op. 10/5 (1905)
- Schubert: Impromptu D 935/1 (8. und 9. Juni 1950)
- Beethoven: Klaviersonate, op. 111 (21. Jänner & 21. März 1932)
Mehr über Artur Schnabel im magazin KLASSIK No. 41, S. 36 f.
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© Monika Jaroš




