Perspektiven
Brückenbauer zwischen Kirche und Welt
5. Oktober 2026, 19:00 Uhr
Wiens Erzbischof Josef Grünwidl weiht am Samstag, 10. Oktober 2026 um 15 Uhr im Stephansdom wieder "bewährte" Männer zum Amt des Ständigen Diakons. Am 26. Dezember 1970 wurden in der rzdiözese Wien erstmals Kandidaten von Kardinal Franz König im Stephansdom zu Ständigen Diakonen geweiht. Der damalige Wiener Erzbischof war ein großer Förderer des Ständigen Diakonats. Er hatte die Vision, dass der Ständige Diakonat zur wesentlichen Grundausstattung von Kirche und Gemeinde gehört, um die diakonische Pastoral zu stärken. Das heißt: konkret für die Kleinen, Armen und Schwachen da zu sein.
Momentan gibt es in der Erzdiözese Wien 214 Ständige Diakone, die im Zivilleben in sehr unterschiedlichen Berufen tätig sind, manche von ihnen wirken auch hauptberuflich im kirchlichen Dienst. Am 10. Oktober 2026 kommen 11 weitere Diakone dazu.
In den Perspektiven stellt Stefan Hauser, drei von Ihnen näher vor: Oskar Strauss - vom Zuckerbäcker zum Mann für Leib und Seele in Sachen Wärmestube oder Benefizkonzerte. Franz Knittelfelder - hauptberuflich in der Bildungsarbeit tätig, daneben auch eine Kämpfernatur in und für die Pfarre Laa und Christoph Hecht - IT-Experte, familär christlich und kirchlich geprägt, engagiert in der Pfarre Neu-Guntramsdorf. Sie schildern ihre Beweggründe für die Vorbereitung zu diesem kirchlichen Weiheamt und wie es sie prägen wird und sie es prägen werden.



