Rubato

Alles Gute aus Wien!

11. Februar 2022, 11:00 Uhr

Es war eine der größten Überraschungen der letzten Jahre innerhalb der Klassikwelt als im Juni 2015 die Berliner Philharmoniker Kirill Petrenko zu ihrem Chefdirigenten gewählt haben. Der Geheimtipp hat gewonnen! Gänzlich unprätentiös, eher medienscheu und akribisch in der Arbeit sorgt er regelmäßig für musikalische Glücksmomente. Zuletzt im Dezember des vergangenen Jahres am Pult der Wiener Philharmoniker mit Werken von Alfred Schnittke und Alexander Skrjabins Le divin poème. Geboren am 11. Februar 1972 in Omsk kam er mit seiner Familie nach Österreich, wo er in Feldkirch und Wien studierte. Nach wichtigen Debüts war er Generalmusikdirektor in Meiningen, an der Komischen Oper Berlin, an der Bayerischen Staatsoper, um die wichtigsten Stationen seiner Karriere zu nennen. In den Jahren 2013-2015 dirigierte er den Ring in Bayreuth. Am 50. Geburtstag des zurückhaltenden Maestros mit österreichischer Staatsbürgerschaft werfen wir einen Blick auf seine ausgewählt sparsame Diskografie, in der vor allem sein Engagement für die Musik von Josef Suk auffällt.

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