Evangelium

Evangelium, 14. Dezember 2025

14. Dezember 2025, 08:25 Uhr

Kardinal Christoph Schönborn steht im Hof des Erzbischöflichen Palais
Kardinal Christoph Schönborn
© Stephan Schönlaub

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 14. Dezember 2025
Mt 11,2-11

Es gibt Momente, in denen alles zusammenzubrechen scheint. Alles steht in Frage. Nichts mehr macht Sinn. Es gibt radikale Lebenskrisen, niemand ist vor ihnen sicher. Sie können alles im bisherigen Leben umstürzen. Von einer solchen Krise spricht das heutige Evangelium. Es hat aufs Erste gesehen wenig mit der überall verbreiteten Adventstimmung zu tun, sehr wohl aber mit dem realen Leben, das oft so anders aussieht als ein Adventmarkt.