Evangelium

Evangelium, 16. August 2026

16. August 2026, 08:25 Uhr

Kardinal Christoph Schönborn steht im Hof des Erzbischöflichen Palais
Kardinal Christoph Schönborn
© Stephan Schönlaub

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am 16. August 2026

Mt 15, 21–28

Es ist unvermeidlich, dass wir von „uns“ und den „anderen“ sprechen. So ist das Leben. Die eigene Familie ist uns vertraut. In ihr sind wir unter uns. Hier haben wir ein „Wir-Gefühl“. Es bedeutet Zugehörigkeit. Nirgendwo dazuzugehören, ist unerträglich. Deshalb gibt es „Fanclubs“ im Fußball, in der Musik, in Vereinen. Auch Religion gehört dazu. Die eigene Glaubensgemeinschaft vermittelt Beheimatung.