Rubato

Faust und Schumann ohne Goethe oder Lenau.

20. Dezember 2021, 11:00 Uhr

„… ich glaube, wir haben ein bisschen was wieder gutgemacht an diesem Stück“ – sagt Isabelle Faust über das Violinkonzert von Robert Schumann, das sie dieser Tage gemeinsam mit dem Tonkünstler Orchester zweimal im goldenen Saal des Wiener Musikvereins spielt. Ein Werk, das noch Nacholbedarf hat und trotz der angesprochenen Wiedergutmachung noch nicht den Stellenwert hat, der ihm eigentlich gebühren würde. Im Gespräch mit Michael Gmasz erzählt die Geigerin Faust außerdem, wie sie das Konzert von Schumann für sich entdeckt hat, ob es „geigerisch“ geschrieben ist, ob sich ihre „Dornröschen“ Stradivari für dieses romantische Werk eigent und wer sie denn in der Runde der Davidsbündler gerne wäre.

Außerdem präsentiert Michael Gmasz eine Weihnachts-CD der etwas anderen ArtWinter Tales nennt sich eine CD, auf der verschiedenste Künstler und Künstlerinnen der Gegenwartsmusik Stücke für Weihnachten und auch Chanukka auf jeweils ungewohnte und neue Weise interpretieren. Mit an Bord sind u.a. Roger und Brian Eno, Víkingur Ólafsson, Hania Rani und Dobrawa Czocher, Mari Samuelsen, Vanbur, Classical Sundays und viele mehr.