Perspektiven

Warum uns antike Tugenden in maßlosen Zeiten helfen

16. März 2026, 19:00 Uhr

Die Philosophin und Autorin Michaela Masek präsentiert ihr neues Buch: "Von jedem guten Geist verlassen?", erschienen im Wiener Dom-Verlag. Fotocredit: Tim Cavadini
Fotocredit: Tim Cavadini
Fotocredit: Tim Cavadini

Wir leben in einer Zeit, die uns antreibt und zugleich auslaugt. Alles rast. Viele stolpern hinterher: erschöpft, überreizt, ohne Kompass. Wie finden wir zurück zu Haltung, Maß und innerer Ruhe? Die Philosophin und Autorin Michaela Masek gibt darauf eine präzise Antwort – in ihrem neuen Buch „Von jedem guten Geist verlassen? Warum wir uns in einer maßlosen Gesellschaft auf antike Tugenden besinnen müssen“, erschienen im Wiener Dom-Verlag.

Vier Jahrzehnte lang unterrichtete Masek Latein, Griechisch und Psychologie bzw. Philosophie am Gymnasium Wasagasse im 9. Bezirk. Genau dort stellte sie im vergangenen November ihr aktuelles Buch vor. Auf dem Podium: Schauspieler Felix Kammerer, Publizistin Nunu Kaller und Virologe Lukas Weseslindtner. Moderiert wurde die Runde vom Kulturjournalisten Heinz Sichrovsky.

Alle verbindet ein gemeinsamer Ursprung: Sie haben in der Wasagasse maturiert. Und alle betonen, wie sehr sie der Unterricht in den alten Sprachen geprägt hat. Griechisch als geistige Schulung. Als Werkzeug, die Welt zu verstehen. Als Gegenmittel zur Maßlosigkeit unserer Zeit.

Eine Sendung über den Wert antiker Tugenden.
Gestaltung: Gerlinde Petric-Wallner

Zum Buch:
„Von jedem guten Geist verlassen?“ von Michaela Masek, erschienen im Wiener Dom-Verlag.